Lösungsorientierte Therapie

Konrad_3

In der Psychotherapie betrachten wir naturgemäß - aber auch bedingt durch Vorgaben des Gesundheitssystems - die Probleme und Defizite der KlientInnen. Wie wir heute wissen, ist es für eine günstige Entwicklung oft sehr förderlich, wenn wir den Blick auch in die andere Richtung schweifen lassen. Lösungsorientierte Therapieansätze fokussieren und stärken ganz gezielt die Ressourcen, Kompetenzen und gesunden Anteile der KlientInnen. Ich schätze das lösungs- und ressourcenorientierte Vorgehen sehr und lasse es häufig in meine Therapien einfließen.
 

Ein Beispiel für eine lösungsorientierte Übung stellt die „Three good things“-Technik nach Martin Seligman dar: Dabei schreibt man eine Woche lang jeden Abend drei Dinge auf, die an diesem Tag positiv waren. In einem zweiten Schritt notiert man, wie man selbst dazu beigetragen hat, dass diese Dinge so gut gelaufen sind. Dadurch wird die Aufmerksamkeit auf die schönen Aspekte des Alltags und auf die eigenen kompetenten Seiten gelenkt.